Bremer Herren bereiten sich auf die Saison vor

12Am 10.09.2016 luden die Bremer Herren zum zweiten Mal zu einem vorsaisonalen Kräftemessen ein. Mit den Osnabrück Peacekeepers folgte ein direkter Ligakonkurrent dem Ruf. Als dritte Mannschaft traf man erstmals auf die Groningen Gladiators. Vier Kieler machten sich ebenfalls auf den Weg nach Bremen, um nach Bedarf auszuhelfen.
Bei wundervollem Wetter traten zunächst die Osnabrücker, verstärkt durch die Kieler Gastspieler, gegen die Bremer an. Der Bremer Kader wurde durch vier Spieler aus der eigenen Jugend vervollständigt. Das Spiel verlief äußerst fair und auf ansprechendem Niveau. Die Osnabrücker zeigten, dass sie die Zeit zwischen den Saisons zu nutzen wussten und mit deutlich verbesserter Leistung aufliefen. Offensichtlich war des dem Osnabrücker Trainer gelungen, das Spiel der Peacekeepers an entscheidenden Stellen zu verbessern. Die Bremer wiederum lieferten eine außerordentlich homogene Leistung ab. Die zahlreichen Rookies fanden sofort ins Spiel, die Jugendspieler konnten problemlos in das Bremer spiel integriert werden. Sowohl offensiv als auch Defensiv gab es wenig für den Bremer Coach zu justieren, so dass er die Auszeiten zu Regenration bei 28°C im Schatten verwenden konnte. Top-Scorer auf Bremer Seite war Mittelfeldspieler Jan Klaas Dajka mit 4 Toren. Auch Attacker Fiete Jehde aus der von Julius Anthes betreuten Jugendmannschaft wusste mit insgesamt 3 Toren zu beeindrucken. Linkshänder und Attacker Felix Morgenda, der in diesem Spiel eher im Mittelfeld eingesetzt wurde, trug sich ebenfalls mit einem Tor in die Liste ein so wie auch Attacker Jasper Küster, der aus eigentlich unmöglichem Winkel erfolgreich war. Top Scorer auf Seite der Osnabrücker war Malte Schlawinowitz mit zwei Toren. Das Endergebnis lautete 09:03 aus Sicht der Bremer.3
Nach kurzer Pause trafen dann die Likkedeeler auf die Gladiators. Von Beginn an riefen die Gäste aus den Niederlanden eine beeindruckende Leistung ab. Sowohl technisch und konditionell als auch taktisch zeigten sie den Bremer Herren ihre Grenzen auf. Die führte in der Folge zu einigen unnötigen Regelverstößen, welche die Strafbank so sehr mit Bremern Spieler strapazierte, dass sie brach. Der Spielleiter sah sich gezwungen, das Spiel kurzfristig zu unterbrechen, um die Gastgeber an das gültige Regelwerk zu erinnern. Vor allem in der sonst so sicheren Abwehr leisteten sich die Bremer zahlreiche Fehler und konnten dem Druck der Groninger ein um das andere Mal nicht standhalten. Erst gegen Ende des ersten Viertels fruchteten die Ansagen des Trainers und die Bremer stabilisierten sich. Da stand es aber schon 0:6 aus Bremer Sicht. Die restlichen drei Viertel wurde dann auch wirklich Lacrosse gespielt. Endlich selbstbewusst aufspielende Bremer sorgten für ein Gleichgewicht auf dem Feld. Ein hervorragend aufgelegter Marius Büttner ließ nur noch ein Tor gegen die Bremer bis zum Ende der Partie zu. Verteidiger David Black erarbeitete sich den Respekt der Gegner, in dem er ein um das andere Mal die hervorragend dodgenden Groniger Angriffsspieler hart aber fair neutralisierte. Jan Claas Dajka gelangen erneut zwei beeindruckende Tore aus der Distanz. Auch gelang es ihm, Pascall Gwinner eine längerfristige Erinnerung an den Spieltag auf den Innenschenkel zu imprägnieren. Am Ende mussten sich die Bremer mit 2:7 geschlagen geben, was auch den Kräfteverhältnissen entsprach.
11Das dritte Spiel bestritten Osnabrück und Groningen. Der lange und heiße Tag hatte seine Spuren hinterlassen, die Bratwürstchen auf dem Grill verströmten ihren einladenden Duft und das Gerücht um kaltes Dosenbier machte seine Runde. So einigten sich die Mannschaften auf verkürzte Viertel und durchlaufende Spielzeit. Vor allem die mit einem 14er Kader angereisten Groninger hatten offensichtlich gegen die Bremer viel leisten müssen. In den ersten drei Quartern gelangen lediglich 4 Tore. Erst im vierten Quarter fanden sie zu alter Dominanz zurück und zeigten ansehnliche Kombinationen sowie beeindruckend herausgespielte Tore. So stand es nach 4×10 Minuten 10:2 für die Gladiators. Wiederum war es Malte Schlawinowitz aus Kiel, der die Treffer für Osnabrück erzielte.
Nach Abpfiff wurde dann der von Matthias Mess hingebungsvoll bewirtete Grill in Anspruch genommen. Das mit dem kalten Bier entpuppte sich als Gerücht, es handelte sich um lauwarmes Dosenbier, welches dennoch hervorragend mundete.
Die Bremer verabschiedeten die beiden Gastmannschaften herzlich und man einigte sich darauf, diese Treffen von nun an regelmäßig Anfang September stattfinden zu lassen.
Es war ein wundervoller Tag mit tollen Spielen, netten Leuten, gutem Essen und Trinken! Die Likkedeeler freuen sich auf das nächste Jahr!

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