Herrenlacrosse





Herrenlacrosse ist eine Sportart mit viel Körpereinsatz. Gespielt wird mit 10 (Feldlacrosse) bzw. 6 (Boxlacrosse) Spielern pro Mannschaft. Das Netz der Herren-Schläger, die Pocket, ist relativ tief, so dass der Ball komplett darin verschwindet (dies ist einer der Unterschiede zu Damenlacrosse). Damit es trotzdem möglich ist, dem Gegner den Ball abzunehmen, dürfen die Verteidiger den ballführenden Spieler mit dem eigenen Schläger (Stick) bzw. dem eigenen Körper angreifen, innerhalb bestimmter Regeln natürlich. Um dabei Verletzungen zu vermeiden, tragen alle Spieler einen Helm, gepolsterte Handschuhe und Tiefschutz, sowie – freiwillig – Ellenbogen-, Brust-, Schulter- und/oder Rippenschutz. Ausserdem werden Ligaspiele von 4 Schiedsrichtern beaufsichtigt.

Beim Feldlacrosse, das in Deutschland hauptsächlich gespielt wird, befinden sich pro Mannschaft jeweils 3 Angreifer (Attack), Mittelfeldspieler (Middies) und Verteidiger (Defender) zusammen mit einem Torwart auf dem Feld. Die Tore sind, ähnlich wie beim Eishockey, vom Spielfeldrand eingerückt und es darf auch dahinter gespielt werden.

Erlaubte Angriffe sind beispielsweise das Schlagen auf den gegnerischen Stick sowie das ‘Umrennen’ des Gegners. Dabei ist aber zu beachten, dass Kopf/Hals und Beine für jegliche Angriffe komplett tabu sind.

Die Spielzeit beträgt 4 x 20 Minuten beim Feldlacrosse. Boxlacrosse-Spiele sind deutlich anstrengender und werden daher kürzer gehalten.


Do NOT follow this link or you will be banned from the site!